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SALZBURG GESCHICHTE UND HINTERGRUND

Roswitha Schwiefert - Präsidentschaft 1997 - 2003

Die Gründung unseres Salzburger Frauenkreises geht in das Jahr 1996 zurück. Meine Schulfreundin Hannelore Fiedler erhielt von der damaligen Präsidentin Maria Fausta Ricci Roncoroni  des Frauenkreises in Frascati (Italien) einen Brief mit der Anfrage, ob sie sich vorstellen könne, in Salzburg eine Gruppe FFEF zu gründen. (Hannelore Fiedler arbeitete vor ca. 30 Jahren als Au Pair Mädchen bei Maria Fausta und sie blieben in Kontakt.

1996 bzw. 1997 wurden Hannelore Fiedler und ich gemeinsam mit Damen der anderen Frauenkreise nach Frascati eingeladen und  wir bekamen so die Gelegenheit,  genauere Kenntnisse über die Hintergründen der fünf Frauenkreise zu erwerben. Angetan von der Idee zu dem europäischen Frieden und der Freundschaft zwischen einigen europäischen Ländern beitragen zu können, arrangierten wir ein Treffen für interessierte Salzburgerinnen aus unserem Freundes- und Bekanntenkreis. Es kamen 11 Damen, die heute noch zu Mitgliedern unseres Kreises zählen.

Bereits am 7.Oktober 1997 war die Basisarbeit der Gruppengründung so weit gediehen, dass wir uns als Verein mit 20 Mitgliedern konstituieren konnten. Ich wurde zur Präsidentin des Salzburger Frauenkreises gewählt, Hannelore zur Vizepräsidentin. Die Meldung von unserer Vereinsgründung erging an alle Frauenkreise.

Erschwerend für die Anerkennung des Salzburger Kreises war, dass wir entgegen aller anderer Frauenkreise nicht  durch eine Städtepartnerschaft  verbunden waren – so mussten wir viel Überzeugungsarbeit leisten, um allen Kreisen willkommen zu sein. Im September 1998 luden wir alle Präsidentinnen und Vizepräsidentinnen nach Salzburg ein, damit sie unseren Kreis näher kennen lernen konnten. Mit der bekannt österreichischen Herzlichkeit haben wir dabei manche Hürden überwunden.

Beim 7.Kongress in Bad Godesberg im Mai 1999, kam es zur Aufnahme des Salzburger Kreises als assoziiertes Mitglied. Die Präsidentin Marlies Schmidtmann schrieb: „Wir heißen den Salzburger Kreis FFEF herzlich willkommen!“ und alle Präsidentinnen haben unterschrieben.

Motiviert arbeiteten wir weiter, erstellten jährliche Programme mit verschiedenen kulturellen Schwerpunkten und  erweiterten unser Angebot mit Französisch und Italienisch Kursen.

Obwohl wir damals nur 31 Mitglieder hatten,  luden wir jährlich 10 Damen aus einem  der verschiedenen  Kreise  nach Salzburg ein.

Auf Grund meiner Berufstätigkeit als Lehrerin konnte ich nicht mehr jedes Jahr an den Reisen teilnehmen, was aber eine Voraussetzung für die  Präsidentin ist. Deshalb trat ich 2003 als Präsidentin zurück, Elfi Faber wurde einstimmig zur Präsidentin gewählt, Vizepräsidentin blieb Ilse Walzl.

Gemeinsam mit vielen begeisterten Mitstreiterinnen konnte ich den Grundstein für den Frauenkreis in Salzburg legen. Ich glaube sagen zu können, dass der Samen aufgegangen ist und das erfüllt mich mit Freude und Zufriedenheit. Mögen noch viele Frauen in unserem Frauenkreis gute Gespräche, Freundschaften und die damit verbundene persönliche Bereicherung erfahren!

Elfriede Faber - Präsidentschaft 2003-2010

Als ich im Jahr 2003 zur Präsidentin des Salzburger Kreises gewählt wurde, sahen wir es im Vorstand als vordringlich an, die  Organisation und interne Kommunikation des Vereins auf EDV umzustellen. Neben den monatlichen Treffen, Vorträgen und Diskussionen wurde für die Literaturbegeisterten ein Leseclub eingerichtet, zur Erweiterung der Fremdsprachenkenntnisse ein Französisch- und ein Italienischkurs. Um die lange Sommerpause (Juli/August) zu unterbrechen, haben wir Familienwandertage eingeführt, an denen alle Familienmitglieder teilnehmen können. Diese Aktivitäten erfreuen sich großer Beliebtheit und sind zu einem festen Bestandteil unseres Vereinslebens geworden.

Da wir mit dem Verband der Frauenkreise von Belgien, Deutschland, England, Frankreich und Italien nur lose assoziiert waren, setzten wir uns das Ziel, als Vollmitglied integriert zu werden, obwohl der Salzburger Kreis entgegen der Gepflogenheiten nicht in der Hauptstadt (bzw.in ihrem direkten Umfeld)  ansässig ist  und wir auch nicht mit den anderen durch eine Städtepartnerschaft verbunden sind. 2004 beim europäischen Kongress der Frauenkreise in Maidenhead, England, wurden wir schließlich offiziell als 6. Mitglied in den europäischen Verband aufgenommen. Seitdem nehmen wir auch regelmäßig am jährlichen Besuchsprogramm  teil, in dem jeweils 12 bis 14 Delegierte eines Kreises für einige Tage in die Familien eines anderen Kreises aufgenommen werden, um das jeweilige Land und seine Menschen aus einer „Innensicht“ besser kennenzulernen.

Ich hatte das Glück, mit den Präsidentinnen und Mitgliedern der 5 anderen europäischen Frauenkreise öfter offiziell zusammenzutreffen, da in meiner Zeit als Präsidentin die 40-Jahr-Jubileen anlässlich des Bestehens dieser Kreise gefeiert wurden.

Im Jahr 2007organisierten wir für unseren Salzburger Kreis eine mehrtägige Exkursion zum europäischen Parlament nach Strassburg, wo wir unter anderem vom österreichischen Delegationsleiter empfangen wurden. Bei dieser Gelegenheit versuchten wir über den Vertreter von Litauen eine Verbindung mit Frauen in Vilnius herzustellen – Vilnius ist eine Partnerstadt Salzburgs -, um dort einen weiteren Frauenkreis zu gründen. Ich fuhr dann auch gemeinsam mit unserer Vizepräsidentin nach Vilnius, wo wir zwar sehr herzlich aufgenommen wurden, die Gründung allerdings an den allzu verschiedenen Vorstellungen scheiterte.

Im Jahr 2007 fand in Frascati bei Rom ein Präsidentinnentreffen zur Vorbereitung des europäischen Kongresses 2010 statt. Bei diesem Kongress wurde die gemeinsame Charter aus 1974, abgefasst auf Französisch, auf Englisch umgeschrieben und an die heutigen Bedürfnisse herangeführt. Die Mitwirkung unseres Kreises, des „jüngsten“ Mitglieds hat viel dazu beigetragen, Ballast aus der Vergangenheit abzuschütteln und frische Aspekte einzuarbeiten.

Eine besonders erfreuliche Entwicklung hat die Mitgliederzahl zwischen 2003 und 2010 genommen: Bei der Übergabe an meine Nachfolgerin zählten wir 54 Mitglieder in unserem Kreis: 54 Frauen mit den verschiedensten Interessen und Begabungen; 54 Europäerinnen, die über Grenzen hinausschauen und hinaustreten! 2004 beim europäischen Kongress dieser Kreise in Maidenhead.

 
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