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STATUTEN DES VEREINS
„FRAUEN FÜR EUROPÄISCHE FREUNDSCHAFT“

§ 1

Name, Sitz

1. Der Verein führt den Namen „Frauen für europäische Freundschaft Salzburg“

2. Er hat seinen Sitz in Salzburg.

§ 2

Vereinszweck

Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, wird für Frauen gegründet, die an Freundschaft und kulturellem Austausch mit den gleichen Kreisen der Städte Saint Cloud, Bad Godesberg, Maidenhead, Frascati und Kortrijk interessiert sind. Es finden regelmäßig Treffen, Besuche und Empfänge in Salzburg, sowie in den Partnerstädten statt. Alle 6 Jahre wird ein Kongress abgehalten. Ähnliche Vereinsgründungen in anderen europäischen Ländern sollen gefördert werden.

§ 3

Mittel des Vereins und Art der Aufbringung

Die materiellen Mittel des Vereins werden aus den Mitgliedsbeiträgen, Unterstützungen und Spenden aufgebracht. Die ideellen Mittel werden durch gesellige Zusammenkünfte, Vorträge, Besuche der Mitglieder anderer Kreise sowie deren Empfang erreicht.

§ 4

Arten der Mitgliedschaft

Ordentliche Mitglieder beteiligen sich voll an der Vereinsarbeit und bezahlen einen festgesetzten Mitgliedsbeitrag.

§ 5

Vereinsjahr

Das Vereinsjahr beginnt am 1. Oktober und endet am 30. September des darauffolgenden Jahres.

§ 6

Aufnahme von Mitgliedern

Um Aufnahme kann jede Frau beim Vorstand ansuchen, die sich mit dem Vereinszweck identifiziert, sich neben Deutsch in mindestens einer der folgenden Fremdsprachen Französisch, Englisch oder Italienisch verständigen kann, sowie an der Verwirklichung der Vereinsziele mitarbeiten möchte. Die formelle Aufnahme des neuen Mitglieds erfolgt auf Vorschlag des Vorstandes  in der ordentlichen Generalversammlung des Vereines.

§ 7

Beendigung der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, freiwilligen Austritt oder Ausschluss wegen unehrenhaftem und den Verein schädigendem Verhalten.

2. Austritt oder Ausschluss kann mit jedem neuen Vereinsjahr erfolgen und muss mindestens zwei Monate vorher mitgeteilt werden. Die Austrittserklärung ist dem Vorstand zur Kenntnis zu bringen und in einer Vorstandssitzung zu behandeln. Der Verein ist berechtigt, ein ordentliches Mitglied als stillschweigend ausgeschieden zu betrachten, wenn es über ein Jahr mit der Zahlung des Mitgliedsbeitrags  im Rückstand ist, oder die Erfüllung des Vereinszwecks nicht mehr wahrnimmt.

§ 8

Rechte und Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und erklären sich bereit, den Mitgliedsbeitrag jährlich zu bezahlen.

§ 9

Vereinsorgane

Organe des Vereins sind:

  • die Generalversammlung
  • der Vorstand
  • die zwei Rechnungsprüfer
  • das Schiedsgericht

Die Funktionsperiode beträgt zwei Jahre.

§ 10

Generalversammlung

1. Die ordentliche Generalversammlung findet alle zwei Jahre statt.

2. Eine außerordentliche Generalversammlung ist vom Vorstand innerhalb von vier Wochen einzuberufen:

  • auf Beschluss des Vorstands
  • auf Beschluss der ordentlichen Generalversammlung
  • auf schriftlichen Antrag von mindestens einem Zehntel aller stimmberechtigten Mitglieder
  • auf Verlangen der Rechnungsprüfer.

3. Zu allen Mitgliederversammlungen hat der Vorstand mindestens zwei Wochen vorher unter Bekanntgabe der Tagesordnung und unter Beilage des Wahlstimmzettels bei einer anstehenden Wahl schriftlich einzuladen.

4. Der Stimmzettel ist zur Generalversammlung mitzubringen. Ist ein Mitglied verhindert, an der Generalversammlung teilzunehmen, kann es den Stimmzettel einem anderen Mitglied, das an der Generalversammlung teilnehmen wird, in einem Kuvert verschlossen übergeben oder das Wahlkuvert per Post an die Anschrift der Präsidentin senden. Das Kuvert mit der Stimmabgabe muss am Tag der Generalversammlung im Besitz des Vorstandes sein. Ist dies nicht der Fall, verzichtet das Mitglied freiwillig auf das Wahlrecht. Zur Durchführung einer Wahl wird eine Wahlleiterin bestellt, die nicht dem Vorstand angehören darf und nach Möglichkeit zu den ältesten Vereinsmitgliedern gehören soll.

5. Anträge an die Generalversammlung sind mindestens eine Woche vor Abhaltung der General-versammlung beim Vorstand schriftlich einzureichen.

6. An der Generalversammlung sind sämtliche Mitglieder teilnahmeberechtigt.

7. Die Generalversammlung ist beschlussfähig, wenn alle Mitglieder ordnungsgemäß geladen wurden und mehr als die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder anwesend ist. Ist die Generalversammlung zum festgesetzten Zeitpunkt nicht beschlussfähig, findet eine halbe Stunde später eine weitere Generalversammlung mit derselben Tagesordnung statt, die ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig ist.

8. Wahlen und Beschlussfassung erfolgen mit einfacher Stimmenmehrheit.

9. Den Vorsitz in der Generalversammlung führt die Präsidentin, im Falle ihrer Verhinderung ihre Stellvertreterin.

§ 11

Aufgaben der Generalversammlung

Die Generalversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Der Generalversammlung steht das Recht zu, in allen Vereinsangelegenheiten Beschlüsse zu fassen.

Folgende Beschlüsse sind der Generalversammlung vorbehalten:

  • Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichtes und die Einnahmen-Ausgaben-Rechnung  einschließlich der Vermögensübersicht.
  • Entlastung des Vereinsvorstands für die abgelaufene Funktionsperiode.
  • Wahl und Enthebung der Mitglieder des Vorstands und der Rechnungsprüfer.
  • Beschlussfassung über die Änderung der Statuten.
  • Beschlussfassung über die freiwillige Auflösung des Vereins.
  • Festsetzung der Höhe der von den Mitgliedern zu entrichtenden Beiträge.

§ 12

Vorstand

1. Der Vorstand setzt sich aus der Präsidentin, der Schriftführerin, der Kassierin und deren Stellvertreterinnen zusammen. Der Vorstand  soll aus mindestens sechs Mitgliedern bestehen und kann im Bedarfsfall auf zehn  Mitglieder erweitert werden. Der Vorstand wird alle zwei Jahre in geheimer Wahl mit Stimmzettel anlässlich der Generalversammlung gewählt. Eine Wiederwahl ist möglich.       "Die Funktionsperiode der Präsidentin beträgt höchstens 6 (sechs) Jahre. Frühestens 2 Jahre nach ihrem Rücktritt kann sie sich wiederum einer Wahl als Vorstandsmitglied oder als Präsidentin stellen. In der Funktion der Präsidentin kann sie nur ein Mal wiedergewählt werden."

2. Der Vorstand hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitgliedes das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Generalversammlung einzuholen ist.

3. Die Funktionsdauer des Vorstandes beträgt zwei Jahre. Auf jeden Fall währt sie bis zur Wahl eines neuen Vorstands. Ausgeschiedene Vorstandmitglieder sind wieder wählbar.

4. Der Vorstand wird von der Präsidentin, bei deren Verhinderung von der Vizepräsidentin mindestens viermal jährlich einberufen.

5. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle Mitglieder eingeladen wurden und mindestens die Hälfte von ihnen anwesend ist.

6. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit gibt die Stimme der Vorsitzenden den Ausschlag.

7. Den Vorsitz führt die Präsidentin, bei Verhinderung ihre Stellvertreterin. Ist auch diese verhindert, obliegt der Vorsitz dem an Jahren ältesten Vorstandsmitglied.

8. Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktrittes des gesamten Vorstandes an die Generalversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit der Wahl bzw. Kooptierung einer Nachfolgerin wirksam.

§ 13

Aufgaben des Vorstands

Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins. Bei Durchführung der Vorstandsgeschäfte dürfen zum Zweck des Datenschutzes Mitgliederadressen, Telefonnummern und E- Mailadressen nicht an Dritte weitergegeben werden. Elektronische Post ist mit Verschlüsselung (BCC) zu versenden. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Statuten einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind.

In seinen Wirkungsbereich fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:

  • Vorbereitung der Generalversammlung.
  • Einberufung der Generalversammlung.
  • Erstellung des Jahresvoranschlages sowie die Abfassung des Rechenschaftsberichts und des Rechnungsabschlusses.
  • Erstellung des Jahresprogramms nach den Vorschlägen der Mitglieder und dessen Organisation.
  • Verwaltung der Mitgliederbeiträge.
  • Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern.

§ 14

Obliegenheiten einzelner Vorstandsmitglieder

1. Die Präsidentin vertritt den Verein nach außen, sie führt den Vorsitz in der Generalversammlung. Im Falle ihrer Verhinderung vertritt  ihre Stellvertreterin, oder die Schriftführerin oder die Kassierin den Verein nach außen.

2. Die Schriftführerin hat die Präsidentin bei der Führung der Vereinsgeschäfte zu unter-stützen. Ihr obliegt die Führung der Protokolle der Generalversammlung und der Vorstandssitzungen.

3. Die Kassierin ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung des Vereins verantwortlich.

4. Im Falle der Verhinderung treten an die Stelle der Präsidentin, der Schriftführerin und der Kassierin ihre Stellvertreterinnen.

§ 15

Rechnungsprüfer

Zwei Rechnungsprüferinnen werden von der Generalversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt; eine Wiederwahl ist möglich. Es obliegt ihnen die finanzielle Kontrolle der Geschäfte. Sie haben die Prüfungsergebnisse innerhalb von vier Monaten nach Erstellung der Einnahmen-Ausgabenrechnung und der Vermögensübersicht in einem Prüfbericht  dem Vorstand zur Kenntnis zu bringen und bei der Generalversammlung  über das Ergebnis ihrer Prüfung zu berichten.

§ 16

Schiedsgericht

1. In allen aus dem Vereinsverhältnis entstandenen Streitigkeiten entscheidet das Schiedsgericht.

2. Das Schiedsgericht wird derart gebildet, dass jeder Streitteil dem Vorstand zwei ordentliche Vereinsmitglieder als Schiedsrichterinnen namhaft macht. Diese wählen binnen vier Wochen ein weiteres Vereinsmitglied zur Vorsitzenden des Schiedsgerichts.

§ 17

Freiwillige Auflösung des Vereins

Die freiwillige Auflösung des Vereins muss bei einer Generalversammlung mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.

Für die Vollziehung der Vereinsauflösung werden zwei Vereinsmitglieder von der Generalversammlung bestellt.

Das vorhandene Vereinsvermögen wird einem karitativen Zweck zugeführt.

 




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